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Mein Name ist Sandra Lange.

Mein Grundberuf ist die Alten- und Krankenpflege.

Von daher gehen meine Gedanken bei meine Yogaunterrichten von der Frage nach Gesundheit aus.

Bewegung im Zusammenhang mit seinen künstlerischen Vermögen,

war immer eine Mittelstellung in meinem Leben.

Ich übte als Kind das Kunstturnen und Voltigieren, bis ich als junge Erwachsene auf den Yoga stieß.

Lange Zeit wusste ich, dass dort eine Perle zu heben ist, doch ich fand sie nicht gleich. Verschiedene Stationen prägen meinen Unterricht.

Ich machte eine Hatha Yoga Ausbildung bei Yoga Vidya in Bad Meinberg, in dessen Ashram ich auch für ein Jahr lebte und in die ursprünglich sehr strenge Geistesströmung von Sivananda eintauchte.

In einer Fachfortbildung "Yoga in Cantienica" in der Schweiz, lernte ich in konkreten Ausführungen kennen, wie das Vermögen des Gedankens auf die körperlichen Begebenheiten Einfluss nehmen kann. Die Urheberin Benita Cantieni hat effektiv erforscht und praktisch entwickelt, wie das geht, den Gedanken und die Vorstellung vor der muskulären Bewegung auszuprägen. Der Gedanke als solches, als intentionaler Anstoß für die Core- Muskulatur, die nicht äußerlich, durch die willentliche motorik ansteuerbar ist.

Jivamukti Yoga praktizierte ich in Berlin sehr intensiv, welches eine interessante Betonung auf den Yoga LifeStyle gab und ein ausgesprochen starkes körperliches Fitnesstraining für mich war.

Bei Wudang Deutschland, Berlin, lebte ich ein Jahr lang im Kung Fu Internat,

wo ich verschiedene wunderschöne Kampfkunststile kennengelernt habe. Die Auseinandersetzung mit Tai Chi und anderen Richtungen wie BaJi und Qi Gong, brachten mir eine Welt nahe, die völlig faszinierende Ausprägungen in der energetischen Aufladung hervorbringen kann. Der leibliche Zusammenhang wird durch hartes Training zubereitet, um dadurch überdurchschnittliche Fähigkeiten in Kraft, Geschwindigkeit, und Genauigkeit zu entwickeln.

Über den Erkenntnisweg der Anthroposophie bin ich darauf gekommen, dass der Westen zwar mit dem Osten in eine Versöhnung kommen sollte, aber die Art und Weise des Yoga aus vergangenen Zeiten und aus einer anderen Kultur nicht mehr den Bedingungen des heutigen Menschen gerecht werden kann.

Was war mit Versöhnung gemeint?

Wo heraus wäre diese Frage zu beantworten.

Würde diese Frage aus der anthroposphischen Sichtweise, damit beantwortet werden können, dass der Yoga nicht mehr zu praktizieren ist und anstelle dessen die Eurythmie gegeben ist?

Die Schule von Heinz Grill, die ich in den letzten Jahren in Norditalien aufsuche, vertritt den Ansatz, dass der alte Yoga ins Licht wollte, ins Nirvana, die Illusion der Welt verlassen, mit Askese und Selbstaufgabe.

Yoga kann neben den sportiven Ansätzen einen Bereich berühren,

auf innerleibliche Prozesse und auf geistige Zustände gezielt einzuwirken.

So gibt es wunderbare Darstellung von Sri Aurobindo, der in seinem biografischen Werk noch aus dem letzten Jahrhundert Phänomene schildert, wie seine Meister levitierten und andere, sich dem Verständnis unserer Kultur entziehenden Zustände, aus dem willen des Geistes, heraus erzeugen konnten.

Der neue Yogawille von Heinz Grill holt das Licht, alias; den Gedanken, in den Praktizierenden hinein. Es ist ein umgekehrter Weg, als die Intention der alten Yogakultur. Dieser Wille will die Welt ergreifen, eine Beziehung zu unserer Erde und zum sozialen aufnehmen. 

Da bin ich intensiv am forschen, und entdecke die tiefe Verwandtschaft mit Rudolf Steiners Gedankengut, dem Menschen einen Entwicklungsweg zur Verfügung zu stellen, der seinem heutigen geartet sein entgegenkommt.

Vor Allem aber, der den Menschen auch als ein geistiges Wesen voraussetzt, und dadurch ein womöglich ungeahntes geistiges Potenzial in sich trägt.

Das ist der Grundlegende Impuls für meinen Yogaunterricht.

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